Pizzaofen für den Garten

Der Pizzaofen für den Garten, was sollten sie Wissen?

Viele Menschen träumen von einem Pizzaofen für den Garten. In Italien, im Heimatland der Pizza, sind sie weit verbreitet und gehörten zum Sinnbild italienischer Tradition.

Ein Traum muss aber nicht immer ein Traum bleiben, manche kann man auch verwirklichen. Sich einen Pizzaofen für den Garten anzuschaffen, ist in der heutigen Zeit problemlos möglich. Mit einem Pizzaofen ist die Terrasse oder der Garten im Handumdrehen in eine offene Küche verwandelt, aus der die besten knusprigen Pizzen und ein echt italienisches Lebensgefühl kommen. Die Pizzen in einem solchen Ofen werden knusprig und saftig und das Holz sorgt für natürliche Aromen sowie für einen einmaligen Geschmack.

Ein Pizzaofen für den Garten kann nicht nur zum Pizzabacken verwendet werden, sondern es lassen sich auch mühelos krosses italienisches Ciabatta, Flammkuchen oder köstliche Fisch- und Fleischgerichte darin zubereiten.

 

 

Pizzaofen für den GartenEs gibt derart viele Angebote, dass es manchmal schwer fällt, unter den unterschiedlichsten und facettenreichsten Modellen einen passenden Pizzaofen auszuwählen. Eines sollte man jedoch im Vorfeld wissen: Soll der Pizzaofen für den Garten selbst gebaut oder als Bausatz gekauft werden? Außerdem ist die Größe des Pizzaofens wichtig. Was würde ein schöner Ofen nutzen, wenn darin nur eine einzige kleine Pizza gebacken werden kann?

Wir bringen ein wenig Licht in das Dunkel der vielen Angebote, geben Hinweise, informieren über wichtige Details und leisten Hilfestellung, damit aus dem Traum einen Pizzaofen für den Garten zu kaufen, kein Alptraum wird.

 

 

 

Pizzaofen für den Garten – Bausatz

Der Pizzaofen-Traum, in dem die heimischen leckeren italienischen Pizzen wahr werden sollen, kann beispielsweise auch als Bausatz erworben werden kann. Er ist Iglu förmig und hat meist einen Durchmesser innen von etwa 105 Zentimetern und hat Platz für acht Pizzen. Der Ofen besteht aus dem Ofenbogen, aus Bodenplatten, dem Ofengewölbe, sowie einer Tür inklusive Thermometer.

Damit die Pizza schön kross wird, ist der Pizzaofen im Bausatz meist mit hochwertigen Schamottesteinen (bis zu neun Zentimeter Wandstärke) ausgestattet, die es ermöglichen, dass länger und vor allem mehr Wärme gespeichert werden kann. Außerdem wird zahlreiches hilfreiches Zubehör angeboten wie Teigschaufeln, Brot- oder Pizzaschieber, Teigknetmaschinen, Schubladen für die Asche oder Thermometer. Die elementaren Elemente eines Ofenbausatzes für den Pizzaofen für den Garten bestehen in der Regel aus

  • Einer Ofenbogen-Bodenplatte
  • Vordere Ofentür
  • Seitenteile des Ofengewölbes
  • Rückseite
  • Gewölbedeckel
  • Bodenplatten
  • Seitenteile Ofenbogen
  • Deckel Ofenbogen
Steinbackofen oder Holzbackofen? Bleibt sich gleich, denn es gibt keinen Unterschied. Beide Pizzaöfen werden mit Holz befeuert – direkt oder indirekt.

Pizzaofen für den Garten – zum Zusammenschrauben

Pizzaofen für den GartenEiner eigenen echten Freiluftküche kann auch ein Modell gerecht werden, das zusammengeschraubt werden muss, mobil sein kann und das unabhängig von Strom und Gas ist. Auch ein Dauerbetrieb ist möglich, da der Feuerraum getrennt und immer wieder nachheizbar ist. Dank einer speziellen Wärmeverteilung sorgt er für optimale Oberhitze und verfügt über einen Backofen-Stein mit thermischer Trennung. Ein solcher Pizzaofen kann mit Holz, aber auch mit Holzkohle oder Holzbrikett bis zu einer maximalen Temperatur von 500 Grad Celsius befeuert werden. Des Weiteren haben diese Modelle auch einen Kamin mit Drosselklappen sowie Regler und Regen-Abdeckung.

 

 

 

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In der Mitte des Ofens platziert man das schön klein gehackte und trockene Brennholz. Darauf wird zerknülltes Zeitungspapier gelegt und angezündet. Wenn dieses Anfangsfeuer Feuer erloschen ist, wartet man rund eine Stunde und startet erneut mit dem Anzünden. Das Ganze wird sechs bis siebenmal wiederholt, wobei die Ofentür immer offen gelassen wird. Am zweiten Tag beginnt man wieder mit einem neuen Feuer wie zuvor, aber dieses Mal sollte die Brennholzmenge gesteigert werden.

 

 

 

Pizzaofen für den Garten – die direkte Befeuerung

Brennbare Flüssigkeiten oder gar Spiritus zum Anzünden sind für einen Pizzaofen absolut tabu.

Das klein gehackte trockene Brennholz auf Zeitungspapier wird angezündet. Anfangs werden die Wände der Ofenkuppel durch den zwar schwarz, aber die richtige Hitze erreicht wurde und das Feuer lange genug brennt, dann ist die Kuppel auch schnell wieder sauber. Denn der Ruß an den Wänden verbrennt fast vollständig. Je nach Holzart – ist die perfekte und ideale Hitze für das Pizzabacken in rund 50 Minuten erreicht. Für das Anheizen kann einfaches Fichtenholz verwendet werden, zum weiteren Heizen ist das Buchenholz empfehlenswert.

Hat der Ofen die richtige Temperatur erreicht, wird die Glut mit einem längeren Holzstück oder einer anderen Schiebehilfe seitlich an den Rand der Backkuppel geschoben. Solange im Ofen Pizzen gebacken werden, muss das Feuer an der Seite mit Holz am Brennen aufrecht gehalten werden. Die Pizzen kommen dann entweder in einer Blechform in den Ofen oder werden direkt auf dem Ofenboden platziert.

 

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Bei dieser Art der Befeuerung ist der Ofen so gebaut, dass Backraum und Feuerraum getrennt voneinander sind. Im Gegensatz zu der direkten Ofenbefeuerung liegt der Vorteil hierbei, dass das verbrannte Holz nicht entfernt werden muss. Aber es gibt auch einen Nachteil und das ist die Zeit zum Anheizen. Da sich der Pizzaofen selbst erhitzt, um die Speisen fertig zu backen, braucht er länger bis die Wärme im Backraum angekommen ist. Denn er befindet sich über dem Brennraum für das Holz und ist mit einer Trennplatte von diesem getrennt. Damit die Hitze auch vom oberen Teil in den unteren Teil des Ofens kommt und damit beispielsweise Brot knusprig braun werden kann, ist er so gebaut, dass die Wärme, die aufsteigt durch die Verkleidung des Backraums reflektiert wird. Die Pizza bekommt so von unten und oben die ideale und beste Temperatur, während sich ansonsten das Gargut (Pizza) in der Mitte bei der direkten Befeuerung befindet.

 

 

 

Ruß entfernen: Wenn die Glut aus dem Pizzaofen entfernt ist, befindet sich immer an den Wänden noch Ruß, der mit einem feuchten Tuch abgewischt oder abgeschlagen werden kann.

Pizzaofen für den Garten – die richtige Temperatur

Zwar hat jeder Pizzabäcker seine eigene unverwechselbare Art, eine Pizza zu backen, aber eines ist bei jedem gleich: Zum Backen wird immer die perfekte und richtige Hitze-Temperatur im Pizzaofen benötigt.

Die hohen Temperaturen garantieren, dass die Zutaten auf der Pizza perfekt garen, weil die große Hitze die Poren des Belages verschließt und eventuell austretende Flüssigkeiten oder Säfte beim Backen stoppt. So wird die Pizza weder wässrig noch labberig. Wird die Pizza weich und schwabbelig, dann würde das mit Sicherheit an der niedrigen unzureichenden Temperatur im Pizzaofen liegen. Die traditionelle italienische Pizza wird zwischen 400 Grad und 500 Grad im Ofen gebacken.

Kein Wunder, dass die Pizza bei solch einer hohen Temperatur tatsächlich in nur zwei Minuten fertig. Während der Backzeit geht der Teig Rand wie auf, der Pizzaboden wird von knusprig, Basilikum und die Tomaten trocknen nicht aus, aber der wunderbare Mozzarella schmilzt.

 

Pizza backen – gelingt im Pizzaofen bei einer Hitze zwischen 450 und 500 Grad Celsius. Diese Temperaturen werden in einem normalen Haushalts-Backofen nicht erreicht.

Brot backen – funktioniert erst, wenn die Ofentemperatur auf rund 220 Grad Celsius wieder abgekühlt ist. Zum Test, ob der Ofen schon die ideale Temperatur hat, kann man ein wenig Mehl auf den Ofenboden streuen: Wird es schwarz und verkohlt es, dann ist der Ofen noch zu heiß.

 

G3Ferrari G10032 Pizzamaker, Ofen Napoletana mit einem zusätzlichen Stein im Deckel zum Überbacken - 1Pizzaofen für den Garten – mobil

Angeboten werden Pizzaöfen aus Metall (das Gerüst), die einen enormen Vorteil gegenüber einem Pizzaofen aus Stein haben: An ihnen kann ein fahrbares Untergestell angebracht werden, sodass der Pizzaofen bequem transportiert und im Garten oder auf der Terrasse aufgestellt werden kann.

Unter den Angeboten befindet sich auch eine ganze Reihe von mobilen Pizzaöfen, die bereits mit Laufrädern für einfachen mobilen Transport sowie mit Trage- und Hebegriffen ausgestattet sind.

 

 

 

Pizzaofen für den Garten – das Holz

Für den Pizzaofen können verschiedene Holzarten verwendet werden – ähnlich wie beim Kamin oder Kaminofen. Das Holz sollte lediglich unbedingt unbehandelt und trocken sein. Am meisten wird Buchenholz verwendet, weil es durch seine guten Eigenschaften bestens zum Befeuern geeignet ist. Aber prinzipiell kann man auch jeden Laubbaum zu Befeuern und natürlich auch Eichenholz nutzen. Abgeraten wird von Nadelbäumen, da sie über einen hohen Harzanteil verfügen.

 

Ob mit Holzscheiten oder Geäst – einzig und allein wichtig ist die Trockenheit der Hölzer, damit kein Ruß erzeugt wird.

Ultratec Pizzarette, Pizzaofen mit Metall-Backplatte - für 6 Personen - 2Pizzaofen für den Garten – ein Hingucker

Ein Pizzaofen im Garten ist sicher kein ausgesprochener Mode-Trend, aber er ist ein echter Eyecatcher im Garten. Besonders, wenn Gäste, Familie und Freunde da sind, die sich auf die Pizza freuen. Pizzabacken ist eine alte italienische Tradition und wer sich glücklich schätzen kann, einen Pizzaofen im Garten zu haben, verschafft sich ein mediterranes Flair. Er steht aber auch für einen Hauch Nostalgie und verbreitet ein Gefühl von Freiheit – besonders in unserer schnelllebigen und stressigen Zeit, die eigentlich nur von Industrie- und Fertigprodukten geprägt ist.

Pizza Fans möchten auf jeden Fall nicht mehr auf den Pizzaofen und seine Vorzüge verzichten. Immer mehr Pizzafans wollen aber zum eigenen Pizzabäcker werden und entscheiden sich daher für den Do-it-Yourself-Bau oder den Kauf eines eigenen Pizzaofens. Im Internet gibt es dafür gute Angebote. Möglich ist ein Ofen im Selbstbausatz, bei dem der Arbeitsaufwand zwar entschieden höher als bei einem Bausatz ist, dafür ist er ein Stück weit auch billiger.

Das Schöne an einem Pizzaofen ist der Spaß und die Freude bei der Zubereitung von kulinarischen Speisen und der Zubereitung von Pizza. Schon die Vorbereitungen können ein wenig zelebriert werden, weil bereits das Anfeuern des Ofens bei geladenen Gästen schon Vorfreude weckt. Der Duft aus einer Backstube macht Appetit auf knusprige Pizza-Leckereien. Und auch alleine mit dem Feuer im Ofen lässt sich ein gemütliches Flair zaubern und es erhöht die Gemütlichkeit des Beisammenseins. Selbst kühlere Tage können dieser einmaligen Atmosphäre im Garten nichts anhaben, denn der Pizzaofen lässt sich auch als Kamin zweckentfremden, sodass man in an kühleren Abenden von einer kuscheligen Wärme umgeben ist und mit ein gutes Glas Wein bei knisterndem Feuer genießen kann.