Mobiler Pizzaofen

Mobiler Pizzaofen

 

Die leckere Pizza ist eines der Lieblingsspeisen der Deutschen. Am liebsten haben wir es, wenn sie frisch vor unseren Augen zubereitet wird, sie über einen dünnen Hefeteig mit üppigem Belag verfügt und dann richtig schön knusprig in einem Pizzaofen gebacken wird. Eine solche Pizza kann beim Italiener um die Ecke gegessen oder auch für zuhause bestellt werden. Aber immer mehr Pizzafans möchten ihre eigene Pizza zuhause zubereiten und backen. Für dieses Vorhaben ist allerdings eines wichtig, das zum Gelingen einer leckeren Pizza beiträgt – nämlich der Pizzaofen.

Der Pizzaofen in den eigenen vier Wänden findet entweder in der Küche seinen Platz oder auch auf der Terrasse oder im Garten. Ein Pizzaofen kann auch tragbar und flexibel einsetzbar sein. Ein mobiler Pizzaofen kann

werden. Jeder Pizzafan mag seine eigenen Vorlieben für den Belag haben, genauso wie jeder Pizzabäcker seine eigene Art des Pizzabackens hat. Aber auf eines kann niemand verzichten: Auf die richtige Temperatur für eine perfekte Pizza, die in einem Pizzaofen gewährleistet ist.

Die Temperaturen im heimischen Backofen betragen maximal 280 Grad Celsius. Für eine knusprig krosse Pizza allerdings ist diese Temperatur zu niedrig. Oftmals wird der Teig im Backofen weich und auch der Käse verläuft nicht vollständig.

G3Ferrari G10032 Pizzamaker, Ofen Napoletana mit einem zusätzlichen Stein im Deckel zum Überbacken - 1Wenn die Lieblingsspeise Pizza nicht kross, sondern zu weich wurde, dann lag es mit ziemlicher Sicherheit an der zu niedrigen Backofentemperatur. Selbst mit einem Pizzastein würde man keine große Hitze im Backofen erzielen können. Der Pizzastein sorgt zwar für eine bessere Verteilung der Backofentemperatur und verbessert auch das Backergebnis, weil er auslaufende Flüssigkeiten aus dem Teig aufnehmen kann. Aber die einfachen Backofentemperaturen, mit denen man auch eine Tiefkühlpizza zubereitet wird, können nicht mit den Ergebnissen in einem Pizzaofen mithalten. Die Pizzen sind nicht mit denen von der Pizzeria um die Ecke zu vergleichen. Der traditionelle Pizzaofen, den der Italiener verwendet, backt mit rund 500 Grad Celsius die Pizza. Der Ofen muss diese Temperatur aber auch erreichen, um beispielsweise die traditionelle Ursprungs-Pizza Napoli darin zu backen. Sie ist in der Zubereitung genauestens definiert, sie ist italienisches Kulturgut und zusätzlich geschützt durch ein eingetragenes Warenzeichen innerhalb der Europäischen Union. So steht in den Normen auch, dass sie bei einer Garzeit von bis zu 90 Sekunden bei genau 486 Grad Celsius hergestellt werden muss. Die hohen Temperaturen sorgen für das perfekte Gelingen der originalen Napoli, weil sich so in einem Pizzaofen schnell die Poren des Teigbelages schließen und während des Backens eventuell das Heraustreten von Flüssigkeiten während des Backens verhindert wird. Die Pizza wird weder labberig noch wässrig.

 

Mobiler Pizzaofen – selber bauen, kaufen oder mieten

 

Die Angebote für einen Pizzaofen sind so vielfältig und reichlich wie der Belag einer Pizza. Es gibt so viel verschiedene Modelle und Arten, dass es für einen Kaufentscheid wichtig ist, im Vorfeld zu wissen, wie viele Pizzen gleichzeitig gebacken werden sollen. Denn, wenn es vier, fünf, acht oder gar zehn Pizzen sind, dann wird ein Pizzaofen mit einer entsprechend großen Backkammer (Einkammerofen) benötigt. Wenn aber die Anzahl der Pizzen variiert sowie die Backzeit sich überschneidet, dann sollte man sich für einen Ofen mit mehreren Backkammern entscheiden. Für die Mobilität und Flexibilität seines Einsatzes kann jeder Pizzaofen mit einem Untergestell vervollständigt werden, um dann als mobiler Pizzaofen überall eingesetzt zu werden. Aber es gibt auch jede Menge mobiler Pizzaöfen schön fertig zu kaufen.

 

Mobiler Pizzaofen – was es dabei zu beachten gilt

 

G3Ferrari G10032 Pizzamaker, Ofen Napoletana mit einem zusätzlichen Stein im Deckel zum Überbacken - 3In den meisten Pizzaöfen können Pizzen mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern gebacken werden, es gibt aber auch Hersteller, deren Produkte ein Fassungsvermögen für kleinere Pizzen mit 25 Zentimetern Durchmesser haben. Daher sollte man sich bezüglich des Backraums genau die Angaben des Herstellers durchlesen. Eine Backkammer für beispielsweise zwölf Pizzen mit je 30 Zentimetern Durchmesser muss mindestens 1,22 Meter breit und mindestens 0,92 Meter tief sein.

Wer sich für einen Pizzaofen für den Garten wünscht, wird sich für einen Pizzaofen aus Stein entscheiden. Der kann als mobiler Pizzaofen oder als fest installierter Pizzaofen erworben werden. Wie viel Stellplatz er braucht, ist von Modell zu Modell unterschiedlich und hängt von der Verarbeitung ab. Meistens werden zum Auskleiden des Brennraums harte Schamottesteine aus feuerfestem Ton genutzt. Es gibt auch mobile Pizzaöfen mit Steinwolle, die aus geschmolzenen Gesteinssorten gefertigt ist und auch Wärmeverlust vorbeugt. Steinwolle ist feuerfest und schmilzt erst bei 1.000 Grad. Bei den Öfen aus umbauten Schamottesteinen, sollte man 25 bis 35 Zentimeter zu den Außenmaßen des Backraumes je Seite hinzurechnen. Besteht hingegen ein mobiler Pizzaofen aus einem hochwertigen praktischen Stahlgestell mit Steinwolle Dämmung, dann erhöhen sich Maße um rund 15 bis 20 Zentimeter.

 

Kaufen oder selbst bauen – mobiler Pizzaofen

 

Jeder Ofen soll über viele Jahre hinweg ausgezeichnete Dienste leisten. Eine weitere wichtige Frage ist beispielsweise jene, ob der Ofen komplett im Freien aufgestellt wird oder ob er lieber mit einer Überdachung versehen werden soll. Für einen ungeschützten Platz im Garten unter freiem Himmel sind alle Holzbacköfen mit Korkbeschichtung geeignet. Öfen ohne diese Beschichtung sollten hingegen immer überdacht und geschützt werden, da sie schnell durch die Witterung Schaden nehmen können.

Um einen bereits bestehenden Pizzaofen beweglich und mobil zu machen, kann ein Untergestell montiert werden. Die Auswahl ist auch hier große und reichhaltig. Wer sich lieber handwerklich betätigen und selbst bauen möchte, sollte auf folgende Kriterien achten:

Für leckere, knusprige Böden sind Backraum und Backfläche verantwortlich. Man kann aluminiertes Blech mit Schamottestein zum Backen verwenden oder auch rundum mit Schamottestein oder Stahl bauen, wobei sich in diesem Fall hinter der Backkammer Steinwolle befinden sollte. Die Heizspiralen sind an der der Ofendecke und am Ofenboden zu befestigen, wobei sich über den Bodenheizspiralen die Backfläche befinden sollte.

 

Temperatur

Elektronische Regelungen ermöglichen jede einzelne Phase beim Backen einer Pizza gesondert zu regeln sowie die Ofentemperatur und Wärmezufuhr von unten oder oben zu steuern. Man kann verschiedene Backprogramme eingeben sowie auch den Backstart auf Verzögerung einstellen. Bei der mechanischen Regelung wird der Ofen meistens über getrennte Schalter kontrolliert. Mit einem Dreistufen-Schalter an einem Ofen können Temperaturen bis 400 Grad erzielt werden und zwar in Stufe 1 um die 200 Grad, in Stufe 2 etwa 350 Grad und mit Stufe 3 die maximale Ofentemperatur. Die Dauer des Aufwärmens richtet sich nach der Backplatte und dem Material. Daneben spielt aber auch die Kilowattleistung beim Betrieb für den Energieverbrauch eine wesentliche Rolle.

 

Reinigung

Bodenplatten, die aus Schamottestein bestehen, dürfen nur mit einer Bürste und nicht nur Wasser gesäubert werden. Denn das Wasser würde der Steinaufsaugen und ihn beim nächsten Erhitzen des Ofens zerbersten lassen. Eine Backplatte aus Edelstahl ist ähnlich wie ein Gitterrost einfach unverwüstlich und sie sind äußerst einfach zu reinigen. Für kleinere Öfen gibt es spezielle Bleche und für größere Pizzaöfen einen Schieber oder eine Pizzaschaufel mit einem langen flexibel einstellbaren Stiel.

 

Pizzaschieber oder Pizzaschaufel sollten stets mit Mehl bedeckt werden, dann lassen sich die Pizzen besser herunternehmen und es bleibt kein Teig kleben.

Trebs 99301 Pizzaofen mit Terrakottakuppel für 8 Personen, Pizzadom, 950 Watt, Zubereitung in nur 5 - 7 Minuten - 4Die perfekte Pizza selber machen

 

Ein mobiler Pizzaofen bereichert nicht nur den Garten und die Outdoorküche, sondern er wird automatisch auch zum gesellschaftlichen Mittelpunkt. Man kann ihn nicht nur im Sommer zum leckeren Pizzabacken benutzen, sondern auch im Winter sein Lieblingsgericht darin zubereiten. Außerdem kann ein mobiler Pizzaofen auch zum Brotbacken oder für Flammkuchen und viele andere Köstlichkeiten eingesetzt werden. Ein mobiler fahrbarer Pizzaofen ist überall im Außenbereich einsetzbar und kann bequem hin- und hertransportiert werden.

Pizzabacken wie in der Lieblingspizzeria – das ist problemlos heute möglich. Niemand muss auf die italienische Spezialität zuhause verzichten. Im Gegenteil die Pizza kann fantasiereich je nach persönlichem Geschmack belegt werden und aus dem Pizzaofen kommt sie lecker und kross mit dünnem Boden und saftigem Belag heraus. Diese Möglichkeit sollte sich kein Pizzafan entgegen lassen.

Pizzaöfen nach persönlichen Wünschen und Vorstellungen gibt es reichlich zu erwerben. Es sind hochwertige Pizzaöfen zu absolut fairen Preisen im Angebot – Sie müssen nur überlegen, ob sie ihn selber mit einem Bausatz montieren oder ihn fertig kaufen möchten…

 

So gelingt die Pizza

 

Wie auch bei vielen anderen Speisen ist es wichtig, dass nur frische und gute Zutaten verwendet werden. Das beginnt bereits beim Pizzaboden, der ja die wesentliche Grundlage einer jeden Pizza ist. Für den Teig wird Mehl, Wasser, Hefe und eine Prise Salz benötigt. Einige Pizzaliebhaber schwören darauf, noch etwas Öl in den Teig zu geben, aber ein unbedingtes Muss ist es nicht. Frische Hefe allerdings ist ein Muss für den Teig, und nur im Notfall sollte auf die Trockenhefe ausgewichen werden.

Wenn alle Zutaten miteinander vermengt wurden und ein glatter Teig entstanden ist, muss dieser für mindestens zwei bis drei Stunden ruhen. So kann die Hefe erst richtig aufgehen, sie braucht ihre Zeit dafür. Dafür wird der Teig anschließend auch schön zart und locker. Danach einfach den Teig auf die gewünschte Teig Dicke ausrollen und dann nach Wunsch belegen. Auch die Zutaten für den Belag sollten möglichst frisch sein – das schmeckt man beim Verzehren. Beim Belegen kann sich jeder austoben und seinen Geschmacksfantasien freien Lauf lassen. Mit Meeresfrüchten, mit Gemüse, mit Ei, Spinat, Pilzen oder Zwiebeln – einfach alles drauflegen, was einem schmeckt. Dann nur noch ab in den Pizzaofen und in wenigen Minuten liegt die köstlich duftende und perfekte Pizza auf dem Teller.